Freitag, 4 September 2009, 225788 km

Die Fahrlehrerversicherung lehnt ab

Monatelanges Warten: Herr K. ist im Urlaub, Herr K. meldet sich bei mir, Die Versicherungsnehmerin wünscht noch ein weiteres Gutachten. So langsam fühle ich mich verarscht. Und nun, nach Monaten das:

Wir haben die Unterlagen nochmals von einem Sachverständigen prüfen lassen und gehen weiterhin davon aus, dass bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen ist, dass der Schaden durch das hier versicherte Fahrzeug verursacht worden ist. Unsere VN bestreitet nach wie vor, dass es zu einer Berührung der Beifahrertür mit Ihrem Fahrzeug gekommen ist. Eine Regulierung lehnen wir daher ab.

Soll ich lachen oder weinen? Die gute VN hat schon im ersten Fall bestritten, den Schaden verursacht zu haben. Noch besser: Sie hat noch nicht

einmal dem Gutachter ihrer Versicherung im ersten Fall glauben wollen, als er ihr klar gemacht hat, dass sie die Verursacherin war.

Reicht es heutzutage aus, einen angerichteten Schaden einfach abzustreiten? He klasse, so eine Versicherung will ich auch mal haben. Dann kann ich jeden Mist der Welt verzapfen und werde nie hochgestuft.

Erkenntnis des Tages: Ich werde mir wohl nun doch einen Rechtsanwalt nehmen müssen. Wo kommen wir denn da hin, wenn eine Versicherung trotz eines Gutachtens sagen kann: "Och nö, die VN will es nicht gewesen sein, also war sie es nicht". Auf die peinlichen Ausführung zu meinem Gutachten möchte ich gar kein weiteres Mal mehr eingehen.